Vortrag über Italiens Nationalparks
Unser Bild zeigt Hatrmut Eckstein und Particia Gropp, die den Referenten vorstellt. Foto: Christoph Kutzner

Auf großes Interesse stieß der Bildervortrag „Die Nationalparks Italiens“ von Hartmut Eckstein in der evangelischen Michaelsgemeinde. Rund 60 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten eine eindrucksvolle fotografische Reise durch die vielfältigen Naturlandschaften Italiens.

Hartmut Eckstein, der von 1995 bis 2005 als Lehrer im Auslandsschuldienst tätig war und mit seiner Familie in Varese in Oberitalien lebte, entdeckte in dieser Zeit seine Leidenschaft für die Fotografie neu. Seither widmet er sich intensiv den insgesamt 24 Nationalparks Italiens, die er gemeinsam mit seiner Frau auf zahlreichen Reisen sowie während dreier Sabbatjahre erkundete und fotografisch dokumentierte.

Der rund 90-minütige Vortrag führte das Publikum durch alle italienischen Nationalparks und zeigte beeindruckende Aufnahmen von alpinen Gipfeln und Gletschern, Hochebenen und Kalkbergen, aber auch von Inseln, Schluchten, Meeresbuchten und wilden Flusslandschaften. Die Bilder wurden von informativen Texten und musikalischer Untermalung begleitet und boten so ein ganzheitliches Erlebnis.

Vortrag über Italiens Nationalparks
Rund 60 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Foto: Christoph Kutzner

Ein kurzer historischer Überblick rundete den Vortrag ab: Die ersten Nationalparks Italiens – Gran Paradiso und Abruzzen – wurden bereits 1922/23 gegründet. Es folgten weitere Parks wie der Circeo (1934) und der Parco della Calabria (1968). Besonders in den Jahren zwischen 1993 und 2007 kam es im Zuge einer erstarkenden Umweltbewegung zur Gründung von 18 weiteren Nationalparks. Heute machen diese Schutzgebiete rund fünf Prozent der Landesfläche Italiens aus.

Die Veranstaltung wurde von den Anwesenden mit großem Interesse aufgenommen und bot nicht nur beeindruckende Einblicke in die Natur Italiens, sondern auch Inspiration für eigene Reisen und Naturerlebnisse.

Autor: Matthias Schaider